Witzige Anekdote aus meinem Alltag: Ich wurde einmal gefragt, ob man mit fünf Minuten Recherche das gleiche Ergebnis erzielt wie eine teure Agentur. Meine spontane Antwort: Wenn du einen Tafelspitz aus dem Steirereck mit einem Käsekrainer vom Würstelstand vergleichst – da liegen Welten dazwischen! Keyword Recherche ist Handwerk, Kopfwerk, manchmal auch ein bisschen Glück, aber nie ein Sprint. Was dich in diesem Artikel erwartet: Ein ungewöhnlich ehrlicher Blick hinter die Kulissen, welche Tools wirklich taugen, warum Search Intent mehr als Buzzword ist und wie ich persönlich Keyword Kryptonit vermeide.
Mit Zettel, Stift und Bauchgefühl: Die erste Runde der Keyword Recherche 2025
Wer glaubt, dass Keyword Recherche 2025 mit einem Tool-Login beginnt, unterschätzt die Macht von Zettel, Stift und einer Portion Bauchgefühl. In meinem Agentur-Alltag zeigt sich immer wieder: Die besten Suchmaschinenoptimierung Grundlagen entstehen nicht am Bildschirm, sondern auf Papier. Gerade in der ersten Runde ist Kreativität gefragt und die lässt sich nicht automatisieren.
Warum Papier und Stift mehr bewirken als jedes Tool – zumindest zu Beginn
Bevor ich überhaupt ein Tool öffne, nehme ich mir Zeit für die Basisarbeit. Das bedeutet: Ich schnappe mir einen Schreibblock oder ein Whiteboard und notiere alles, was mir zu einem Thema einfällt. Diese Methode wirkt vielleicht altmodisch, aber sie ist unschlagbar, wenn es darum geht, den Kopf frei zu bekommen und neue Perspektiven einzunehmen. Tools liefern später zwar Daten, aber die wirklich spannenden Keyword Ideen entstehen oft in den ersten Minuten des kreativen Brainstormings.
Wie nennt der Kunde die Dienstleistung wirklich? Eine Namens-Odyssee
Wenn ich schnelle Insights zum Suchvolumen ermitteln will, greife ich oft zur Keyword Surfer Chrome-Erweiterung. Das Tool ist kostenlos, unkompliziert installiert und zeigt direkt in den Google-Suchergebnissen das monatliche Suchvolumen für meine eingegebenen Keywords an. Gerade für Einsteiger oder den schnellen Check zwischendurch ist das Gold wert. Beispiel: Für das Keyword „Installateur“ werden mir je nach Tool zwischen 14.000 und 16.000 Suchanfragen pro Monat angezeigt – eine solide Grundlage, um die Relevanz eines Begriffs einzuschätzen.
Was ich an Keyword Surfer schätze: Ich kann relevante Keywords direkt per Checkbox sammeln und später als Liste exportieren. Außerdem lassen sich Länder und Sprachen einstellen, was besonders für regionale Projekte praktisch ist – etwa wenn man lokale Suchanfragen wie „Installateur Wien“ analysieren möchte.
Aber: Wer hunderte Keywords einzeln prüfen will, stößt schnell an Grenzen. Die Oberfläche ist zwar übersichtlich, aber bei größeren Keywordsets wird das Handling mühsam. Für eine erste Keyword-Recherche oder um das Suchvolumen kostenlos zu prüfen, reicht es vollkommen aus – für tiefere Analysen braucht es jedoch spezialisierte Tools.
Beispiel aus der Praxis: Begriffe sammeln, ohne sofort zu filtern
In meinen Projekten sieht das so aus: Ich schreibe alle Begriffe, die mir zum Thema Installateurleistungen einfallen, ungefiltert auf. Mein Stichwortblock quillt regelmäßig über – und das ist gut so. Denn in dieser Phase geht es nicht um Perfektion, sondern um Quantität und Vielfalt. Oft entstehen dabei Kombinationen, an die ich im ersten Moment gar nicht gedacht hätte, zum Beispiel:
- Installateur Wien
- Gas Wasser Heizung Notdienst
- Sanitärinstallation Kosten
- Badrenovierung Installateur
- Rohrbruch Hilfe
- Heizung reparieren lassen
Erst wenn diese Liste steht, kommt die Analyse mit Tools. Aber hier werden bereits die SEO-Grundlagen gelegt: Die Sprache der Kunden und ihr tatsächlicher Bedarf bestimmen die Richtung für alle weiteren Schritte. Tools wie der Google Keyword Planner, Sistrix oder Ahrefs sind dann das zweite Kapitel – nicht das erste.
„Keyword-Recherche startet mit echter Grundlagenarbeit – Tools sind erst der zweite Schritt.“
Mein Tipp: Die ersten Begriffe immer per Mindmap, Schreibblock oder Whiteboard sammeln. So bleibt die Kreativität im Fokus – und die Keyword-Recherche 2025 bekommt eine solide Basis, die weit über das hinausgeht, was fünf Minuten Tool-Nutzung je leisten könnten.
Von Keyword Surfer bis CSV-Wahnsinn: Wie kostenlose Tools wirklich helfen (und wo sie gnadenlos scheitern)
Keyword Surfer Chrome Erweiterung: Quick-Wins und Nerv-Faktoren in der täglichen SEO-Arbeit
Wenn ich schnelle Insights zum Suchvolumen ermitteln will, greife ich oft zur Keyword Surfer Chrome Erweiterung. Das Tool ist kostenlos, unkompliziert installiert und zeigt direkt in den Google-Suchergebnissen das monatliche Suchvolumen für meine eingegebenen Keywords an. Gerade für Einsteiger oder für den schnellen Check zwischendurch ist das Gold wert. Beispiel: Für das Keyword „Installateur“ werden mir je nach Tool zwischen 14.000 und 16.000 Suchanfragen pro Monat angezeigt – eine solide Basis, um die Relevanz eines Begriffs einzuschätzen.
Was ich an Keyword Surfer schätze: Ich kann relevante Keywords direkt per Checkbox sammeln und später als Liste exportieren. Außerdem lassen sich Länder und Sprachen einstellen, was für regionale Projekte praktisch ist. Aber: Wer hunderte Keywords einzeln prüfen will, stößt schnell an Grenzen. Die Oberfläche ist zwar übersichtlich, aber bei größeren Keywordsets wird das Handling mühsam. Für eine erste Keyword Recherche oder zum Suchvolumen ermitteln mit kostenlosen Tools reicht es – für tiefere Analysen braucht es aber mehr.
Google Autovervollständigung: Geniale Keyword-Ideen, die im Meeting nie auftauchen
Die Google-Autovervollständigung ist mein Geheimtipp, wenn es um echte Suchbegriffe aus der Zielgruppe geht. Einfach das Hauptkeyword – zum Beispiel „Installateur Wien“ – in die Google-Suche eingeben, und schon liefert die Autocomplete-Funktion eine Liste von Suchvorschlägen, die Nutzer tatsächlich eingeben. Hier tauchen Begriffe auf wie „Installateur Notdienst Wien“, „Installateur Gas Wasser Heizung“ oder „Installateur Rohrbruch Kosten“. Diese Vorschläge sind oft viel näher an der Realität als alles, was in Brainstormings oder Meetings entsteht.
Gerade bei regionalen Suchanfragen oder Longtail-Keywords entdecke ich so regelmäßig Begriffe, an die vorher niemand gedacht hat. Die Kombination aus Keyword Surfer und Google Autocomplete liefert mir eine solide Basis, um Keyword-Ideen zu finden, die tatsächlich gesucht werden – und damit den Content an den Bedürfnissen echter Kunden auszurichten.
CSV-Export: Der wahre Schatz liegt im Download – aber Vorsicht vor der Datenflut!
Sobald ich eine größere Liste an Keywords zusammengetragen habe, exportiere ich sie als CSV-Datei. Hier beginnt der wahre Analyse-Job: Die Keyword Analyse per CSV-Datei ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits habe ich alle Daten übersichtlich in einer Tabelle – Suchvolumen, Keyword-Ideen, vielleicht sogar Wettbewerb. Andererseits droht schnell der CSV-Wahnsinn: Unsortierte Listen, doppelte Begriffe, irrelevante Vorschläge.
Mein Tipp aus dem Agentur-Alltag: Nach dem Exportieren erst einmal durchatmen. Dann die Keywords sortieren, filtern und priorisieren. Der größte Mehrwert steckt nicht im Sammeln, sondern im Interpretieren und Priorisieren der Daten. Nur so entsteht aus der Datenflut eine sinnvolle Keyword-Strategie.
- Quick-Win: Keyword Surfer für schnelle Volumen-Checks nutzen.
- Inspiration: Google Autocomplete liefert echte Suchbegriffe.
- Analyse: CSV-Export als Basis, aber unbedingt sortieren und bewerten.
Kostenlose Tools wie Keyword Surfer und Google Autovervollständigung sind ein starker Startpunkt, ersetzen aber keine vollständige SEO-Strategie. Der eigentliche Wert entsteht erst durch die kluge Auswertung der exportierten Daten.
Warum Search Intent und Longtail Keywords das Leben (und das SEO-Ranking) leichter machen
Search Intent: Was Kunden wirklich eintippen – und warum du ihre Intention besser nicht ignorierst
Einer der wichtigsten Schritte in der Keyword Recherche ist das Search Intent analysieren. Es reicht nicht, einfach nur ein Keyword mit hohem Suchvolumen zu wählen. Viel wichtiger ist es, zu verstehen, was Nutzer wirklich wollen, wenn sie einen Begriff eingeben. Die Suchintention lässt sich grob in zwei Hauptkategorien unterteilen:
- Informationsgetriebene Keywords: Hier suchen Nutzer nach Wissen, z. B. „Wie entlüfte ich eine Heizung richtig?“ oder „Was tun bei einem Rohrbruch?“
- Transaktionsgetriebene Keywords: Hier steht eine konkrete Handlungsabsicht im Vordergrund, z. B. „Installateur Wien beauftragen“ oder „Gastherme warten lassen“.
Google ist mittlerweile sehr gut darin, die Suchintention zu erkennen und die Ergebnisse entsprechend auszuspielen. Wer also mit einem Blogartikel zu einem transaktionsgetriebenen Keyword wie „Installateur Wien“ ranken will, wird es schwer haben – hier dominieren Dienstleister-Websites und Branchenverzeichnisse. Umgekehrt macht ein informativer Ratgeber zu Themen wie „Wie finde ich einen guten Installateur?“ oder „Wann ist eine Heizungswartung sinnvoll?“ deutlich mehr Sinn, wenn Google dort vor allem Ratgeber und Fachartikel anzeigt.
Longtail Keywords: Weniger Glamour, mehr Conversion. Warum ich manchmal absichtlich kompliziert werde
Die Vorteile von Longtail Keywords sind im Agentur-Alltag nicht zu unterschätzen. Während generische Keywords wie „Installateur“ mit 14.000 bis 16.000 Suchanfragen pro Monat extrem umkämpft sind, bieten spezifische Suchphrasen wie „Wärmepumpen Installateur aus Wien“ oder „Heizung entlüften lassen in Wien” echte Chancen. Das Suchvolumen liegt hier oft unter 100 pro Monat, aber die Conversion-Optimierung durch Longtail Keywords ist enorm: Wer so spezifisch sucht, ist meist viel näher an einer Kaufentscheidung.
Für kleine Unternehmen oder neue Webseiten sind diese Nischen-Keywords der bessere Einstieg. Sie sind weniger umkämpft, bieten schnellere Ranking-Chancen und bringen oft genau die Nutzer, die wirklich kaufen oder anfragen wollen. Ich setze daher bewusst auf längere, spezifische Suchphrasen – auch wenn sie auf den ersten Blick weniger attraktiv wirken.
Praxis-Anekdote: Der lokale Installateur, der mit Nischen-Keywords plötzlich bundesweit anzieht
Ein Beispiel aus meiner Agenturpraxis: Ein Installateur aus Wien wollte online besser gefunden werden, hatte aber bei allgemeinen Begriffen wie „Installateur“ oder „Heizung reparieren“ kaum Chancen gegen große Vergleichsportale und Branchenverzeichnisse.
Wir haben uns deshalb auf Longtail-Keywords konzentriert, etwa „Heizungswartung Installateur Wien 1100“ oder „Gastherme austauschen Kosten Wien“.
Das Ergebnis: Die Website erhielt gezielte Anfragen aus Wien und Umgebung – von Kunden mit klarer Kaufabsicht – und die Conversion-Rate lag deutlich höher als bei generischen Suchbegriffen.
Key Takeaways für die Keyword-Strategie:
- Immer Search Intent analysieren – was will der Nutzer wirklich?
- Mit Longtail Keywords gezielt auf weniger umkämpfte Nischen setzen.
- Transaktionsgetriebene Keywords bringen schnelle Abschlüsse, informationsgetriebene Keywords holen Nutzer früh in der Customer Journey ab.
- Lokale und spezifische Suchbegriffe sind für kleine Brands oft der Gamechanger.
(Wild Card) Ich gegen die SEO-Riesen: Konkurrenzanalyse, Realismus und Prioritäten setzen
Wer im HKLS-Bereich für SEO optimieren möchte, kennt das Gefühl – man steht vor einer riesigen Liste potenzieller Keywords und fragt sich, wie man gegen große Portale oder Vergleichsseiten bestehen soll. Gerade bei der Keyword-Analyse wird schnell klar, dass fünf Minuten niemals ausreichen, um Chancen und Risiken wirklich einzuschätzen. Die Konkurrenz ist stark, die Ressourcen sind begrenzt – und genau hier entscheidet sich, ob SEO langfristig erfolgreich wird oder frustrierend endet.
Sistrix, Ahrefs & Co: Ohne Konkurrenzanalyse geht nichts
Tools wie Sistrix oder Ahrefs sind im SEO-Alltag unverzichtbar. Sie liefern nicht nur das Suchvolumen, sondern vor allem wertvolle Daten zur Konkurrenz und zur Schwierigkeit einzelner Keywords. Ein Beispiel: Für das Keyword „Installateur Wien“ zeigt Sistrix rund 15.000 Suchanfragen pro Monat, aber auch eine sehr hohe Wettbewerbsdichte. Wer hier ohne Strategie startet, hat kaum Chancen auf die oberen Plätze. Anders sieht es bei Longtail-Keywords wie „Installateur Notdienst Wien 1220“ oder „Gastherme austauschen Kosten Wien“ aus: Hier liegt das Suchvolumen zwar nur bei einigen Hundert Anfragen, aber die Konkurrenz ist überschaubar – und die Conversion-Wahrscheinlichkeit deutlich höher.
Keyword-Priorisierung: Realismus schlägt Ego
Die Konkurrenzanalyse ist keine Kür, sondern Pflicht. Gerade in einem umkämpften lokalen Markt wie bei Installateuren in Wien hilft es, realistisch zu bleiben. Natürlich klingt es verlockend, auf die großen Keywords wie „Installateur Wien“ oder „Heizung reparieren“ zu optimieren – doch diese Begriffe werden von großen Portalen, Verzeichnissen oder Franchisebetrieben dominiert. Stattdessen arbeite ich mit einer offenen Keyword-Priorisierung: Ich cluster meine Keywords (Short, Mid, Longtail) und bewerte sie gemeinsam mit dem Kunden. Dabei berücksichtigen wir nicht nur Suchvolumen und Konkurrenz, sondern auch eigene Ressourcen, regionale Schwerpunkte und Zielgruppenpotenzial. So entsteht aus einer langen Liste eine klare Roadmap, die Zeit und Budget sinnvoll einsetzt.
Kuriosum: Platz 6 schlägt Platz 1
Viele träumen vom ersten Platz bei Google – doch manchmal bringt ein Platz 6 bei einem relevanten Longtail-Keyword mehr qualifizierte Anfragen als ein Platz 1 bei einem generischen Begriff. Das sehe ich in der Praxis immer wieder: Während „Installateur Wien“ von großen Playern dominiert wird, erzielen gezielte Nischenbegriffe wie „Rohrbruch Notdienst Wien Favoriten“ oder „Thermenwartung 1100 Wien“ messbar bessere Ergebnisse – weniger Traffic, aber mehr echte Kundenkontakte. Mit Tools wie Sistrix, Ahrefs und einer strukturierten Keyword-Analyse lassen sich solche Chancen frühzeitig erkennen und strategisch priorisieren.
Mein Fazit
Wer sich nicht von großen Zahlen blenden lässt und stattdessen auf eine ehrliche Konkurrenzanalyse und realistische Priorisierung setzt, spart Zeit, Nerven und Budget. Gerade im lokalen SEO für Installateure ist es entscheidend, die eigenen Stärken zu kennen, sich auf erreichbare Suchbegriffe zu konzentrieren und Schritt für Schritt Sichtbarkeit aufzubauen. Denn am Ende zählt nicht, wie viele Keywords in der Liste stehen – sondern, welche davon wirklich neue Kunden bringen.